Rückblick 2016

Winter

«Arc’n’Eye en hiver» zum Zweiten, nun zu Besuch im KuZeB in Bremgarten. Das KuZeB bot die Möglichkeit, unterschiedliche Stockwerke zu bespielen, mit Theater, Bands und vorzüglicher Küche. Getränkepreise konnten durch das Publikum selbst festgelegt werden. Für kurzzeitige Diskussionen sorgte die Position, am KuZeB-Tresen keinen hochprozentigen Alkohol auszuschenken. Damit konnte sich das Organisationskollektiv des Festival des Arcs wenig anfreunden – und hat das denn auch subversiv unterwandert.

Programm: Improtheater; Troubadueli; Anaman Tara; Kalles Kaviar; Revolting Puppets; Arc’n’Eye DJ Team

 

Sommer

Nach mehr als 10 Jahren stand die (kurzzeitig wiedervereinte) Band «Pablodali» wieder auf der Bühne des Festival des Arcs; in leicht geändeter Formation und etwas grau meliert. Wettertechnisch wieder einmal Matsch und Sonnenschein vereint. Die Dekoration bewegte sich in Richtung «Indiennes et Manouches». Eine Geländeführung mit Nachbar*innen, Behördenmitgliedern und (neu gewähltem) Gemeinderat stärkte die gute Zusammenarbeit. 

Unter dem Titel «Festival-Magie aus der Gipsgrube: Auch nach 16 Jahren ist das Festival des Arcs für Überraschungen gut» berichtete Daniel Vizentini für die Aargauer Zeitung: «Sonntag, kurz vor Sonnenaufgang. im grossen, mit Militärblachen gebauten Zelt spielt DJ Trabant – immer noch – Goa-Musik, die letzten Bewegungsfreudigen lassen das Festival ausklingen. Hinten auf dem Zeltgelände sitzen Freunde um eine Feuerschale herum, reden und scherzen ausgelassen, spielen Gitarre. Das 17. Festival des Arcs neigt sich dem Ende zu. Die meisten Besucher sind längst weg, geblieben im Morgengrauen ist das herzlich eingerichtete Festgelände mit seinen kleinen Ständen und Sitzmöglichkeiten, in der schönen Klus bei der Ehrendinger Gipsgrube. […] Im Jahr 2000 entstand am Dorffest Oberehrendingen quasi der Embryo zum heute etablierten Festival. 16 Jahre später ist das Festival tief verankert und eine feste Grösse, hat Stammgäste, geniesst Kultstatus. Dieser wird aufrechterhalten, weil das Altbewährte stets mit neuen, kleinen, kreativen Details bestückt wird. Konzerte, Kleinkunstaufführungen, Kindernachmittag – das gibt es bereits seit mehreren Jahren. Dass man aber zum Beispiel mit einem gebastelten Telefon vom unteren Festivalgelände auf ein
anderes Telefon auf dem Hügel nebenan anrufen konnte, oder dass man in der festivaleigenen Post Briefe aufgeben konnte für seine Freunde irgendwo auf dem Gelände und diese dann vom humorvollen Pöstler überreicht wurden, das hatte es noch nie gegeben – und das haben einige auch zum ersten Mal an einem Open Air erlebt. Am Festival des Arcs wird dadurch das Flirten erleichtert. Alleine bleibt nur, wer will.»

Programm: Big Fat Flipper; Pablodali; Pocket Fluff Productions; Europa – Die neue Leichtigkeit; Who killed Bruce Lee; Egopusher; Djamanawak; Fatto Sound Factory; Kindernachmittag; Linolschnittportraits; Get read of this; Patric West and Band; Gipsgrupenführung; 167-cm-and-5-ft-6-ins; Azul; Punkrockarchäologie mit Emguz Sini Hösli; Sebass; Psychedelic Orchestra; Fortuna Fire Crew; Dub Spencer and Trance Hill; Rizzoknor; Raw Shan; Trabant

 

Medienberichte

Aargauer Zeitung: Das grosse Festen
Aargauer Zeitung: Trouvaillen statt grosse Headliner
Aargauer Zeitung: Festival Magie aus der Gipsgrube
Rundschau: Unerwartet unbekannt und anders